Arantzazu & Loyola

Auf Felsen errichtet, gehört das Heiligtum von Arantzazu zur Gemeinde Oñati. Es ist ein einzigartiges Bauwerk der baskischen Avantgarde, eingebettet in einer spektatukären Gebirgslandschaft im Herzen von Gipuzkoa.

Die Legende erzählt, dass die Jungfrau dem Schäfer Rodrigo de Balzategi auf einem Weißdorn erschien. Der Schäfer fragte sie erstaunt: „Arantzan zu?“ (Sie auf einem Weißdorn?). In den nächsten Jahrhunderten wurde Arantzazu Ort für Pilger und Gottergebenheit und Frömmigkeit und Förderung der Kunst und Kultur.

Im Laufe der Jahren hat das Sanktuarium drei wichtige Brände überlebt und wurde deswegen auch dreimal wieder aufgebaut.

Nach vielen Renovierungen entschied man 1951 eine neue Basilika zu errichten, die wegen ihrer Größe und Modernität heilig sein musste. Dafür wurde ein Ideenwettbewerb organisiert. Da sie diesen Ideenwettbewerb gewonnen haben, haben die Architekten Sainz de Oiza und Laorga das Werk entworfen. Die Skulpturen der 14 Apostel, die an der Fassade stehen, wurden vom Bildhauer Jorge Oteiza geschaffen. Die Eisentür gehören dem bekannten Bildhauer Eduardo Chillida. Die Gemälde von Nestor Basterretxea und Lucio Muñoz sind auch in Arantzazu zu sehen. Der gesamte Komplex wurde 1955 eröffnet und wurde Kennzeichen der zeitgenössischen baskischen Kunst.

Comments are closed